Durchfall beim Pferd

Dein Pferd leidet öfter unter Durchfall? Vorbeugend kann man das Immunsystem stärken und die Darmflora mit Kristallkraft No2 und Kristallkraft No1 stabilisieren. 

Durchfall beim Pferd ist sowohl für das Tier als auch für den Besitzer unangenehm. Das Pferd fühlt sich nicht wohl, und die kuhfladenähnlichen Haufen von der Wiese oder dem Paddock einzusammeln, ist auch nicht gerade angenehm.

Hält der Durchfall länger an, verliert der Pferdekörper zu viel Wasser, Nährstoffe und Elektrolyte.

Es muss schnell die Ursache für den Durchfall gefunden werden, doch wo kann diese liegen? Was kann man im Akutfall gegen den Durchfall beim Pferd tun? Gibt es vielleicht etwas, das man vorbeugend tun kann?

Was versteht man unter Durchfall beim Pferd?

Unter Durchfall beim Pferd, auch Diarrhö genannt, versteht man einen häufigen Kotabsatz, der in der Beschaffenheit vom normalen Kot abweicht. Die Äppel sind dabei nicht mehr wohlgeformt und leicht glänzend, sondern eher breiig, dünnflüssig oder sogar wässrig.


Durchfall tritt häufig auch im Zusammenspiel mit Koliken auf. Oft ist hier die Ursache eine plötzliche Futterumstellung oder eine Vergiftung.

Was ist der Unterschied zu Kotwasser

Im Unterschied zum Durchfall wird der Begriff Kotwasser verwendet, wenn die Pferde ganz normal geformte Pferdeäpfel absetzen und unabhängig vom Kotabsetzen zusätzlich freies Wasser im Strahl abgeben.

Wie funktioniert der Pferdedarm?

Um zu verstehen, wie Durchfall entsteht, ist ein kleiner Exkurs in die Stoffwechselvorgänge des Darmes interessant.[3]

Wasser im Pferdeapfel
Wasser im Pferdeapfel
Die Verdauung des Pferdes

Die Verdauung des Pferdes

Die Verdauung beginnt im Kopfdarm (Maulhöhle, Lippen, Zähne). Hier wird die Nahrung zerkleinert und eingespeichelt.


Als nächstes gelangt der Nahrungsbrei in den Magen. Hier wird er mit Magensäure durchsetzt. Dadurch werden leicht zugängliche Kohlenhydrate, wie Zucker und Stärke und zum Teil Eiweiße verdaut. Durch das Vermischen mit Magensäure werden sowohl der pH-Wert gesenkt, als auch Bakterien abgetötet.

Im nächsten Abschnitt, dem Dünndarm, werden nun mithilfe von Enzymen aus dem Darmsaft, dem Pankreassaft der Bauspeicheldrüse und dem Gallensaft aus der Leber die im Futterbrei enthaltenen Proteine, Fette und Kohlenhydrate aufgespalten, welche dann über die Dünndarmschleimhaut aufgenommen werden.


Der rohfaserreiche Teil der Nahrung geht dann in die große Gärkammer Dickdarm (Blinddarm, Grimmdarm, Mastdarm). Hier werden durch Bakterien die Rohfasern aufgespalten und für den Pferdekörper als Energie nutzbar gemacht. Diese Bakterien sind sehr spezialisiert und reagieren sofort auf Veränderungen in der Nahrungszusammensetzung.


Zum Schluss wird dem Nahrungsbrei im Enddarm das Wasser entzogen und die Pferdeäppel geformt. Bei zu schneller Passage kann es auch zu breiigem bis flüssigem Kot kommen.

Ursachen von Durchfall

Durchfall kann viele unterschiedliche Ursachen haben, z. B.: [2]

  • Eine Infektion mit Bakterien oder Viren, wie z.B. mit Escherichia coli, Salmonellen oder Rotaviren
  • Ein Befall mit Parasiten, z.B. mit Strongyliden oder Bandwürmern
  • Plötzlicher Wechsel des Futters, z.B. von Heu auf Weide/ Gras
  • Einige Futtermittel können Durchfall verursachen, z. B. zu frischer, nicht ausreichend getrockneter Hafer oder bestimmte unverträgliche Futtermittel
  • Verdorbenes Futter, z. B. Futter, das von Pilzen befallen ist (Mykotoxine!)
  • Aufnahme von Giftstoffen, z.B. Kupfer oder Quecksilber
  • Aufnahme von Fremdkörpern, die den Magen und Darm verletzen können, z.B. Sand
  • Aufnahme von Medikamenten, die die Darmschleimhaut reizen, z. B. Antibiotika
  • Stress beim Pferd
  • Beim Fohlen kann die große Aufnahme von Milch durch einen zu hohen Fett- und Laktosegehalt in der Milch zu Durchfällen führen. Dieser ist aber nicht zu verwechseln mit dem Durchfall, der in der ersten Rosse der Stute entsteht und völlig normal ist, da sich hier die Milchzusammensetzung ändert.
  • Erkrankungen der inneren Organe, beispielsweise der Leber
  • Unverdaute Nahrungsmittel durch schlechte Zähne
  • Bei Wetterumschwüngen kann auch ein belastetes Herz-Kreislaufsystem zu Durchfall führen
  • Manche Stuten neigen zu Durchfall während der Rosse

Kristallkraft No1

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Wie behandle ich Durchfall beim Pferd?

Als erste Maßnahme gegen die Diarrhö kannst Du Deinem Pferd Flohsamen geben. Diese wirken ähnlich wie Kohletabletten und nehmen Flüssigkeit und Toxine aus dem Darm auf. Außerdem befördern sie Sand aus dem Darm. Unterstütze Dein Pferd außerdem durch die richtige Ernährung. Achte darauf, dass Du Deinem Pferd ausreichend Vitamine und Spurenelemente zukommen lässt. Das stärkt nicht nur das Nervenkostüm Deines Pferdes, sondern verbessert auch den Energiehaushalt. So hilfst Du Deinem Pferd dabei, selbstsicherer zu werden. Besonders B-Vitamine (vor allem Vitamin B12) und die Spurenelemente Zink, Mangan sowie Chrom helfen Deinem Pferd, bei psychosomatischen Ursachen auf natürliche Weise von innen heraus stärker zu werden.


Im Akutfall sollte auf jeden Fall ein Tierarzt hinzugezogen werden. Dieser wird zunächst symptomatisch behandeln. Das bedeutet, zunächst muss der Flüssigkeitsverlust durch Infusionen ausgeglichen werden.[1]

Parasiten als Auslöser von Durchfall beim Pferd
Parasiten als Auslöser von Durchfall

Vermutet der Tierarzt Darmkrämpfe (sogenannte Spasmen), wird er ein entkrampfendes, schmerzlinderndes Mittel spritzen. Liegt die Vermutung eher im parasitären Bereich oder werden Bakterien als Auslöser vermutet, gibt es Antibiotika oder eine Wurmkur.


Oft geht akuter Durchfall auch mit Koliken oder anderen Krankheiten einher, die vorrangig behandelt werden.


Nach der Akutbehandlung solltest Du auf Ursachenforschung gehen, um diese dauerhaft auszuschalten.


Wichtig ist hierbei, die Darmschleimhaut aktiv wieder aufzubauen und dauerhaft zu stärken. Hierfür ist besonders Kristallkraft No2 geeignet. Außerdem sollten die Entgiftungsorgane gestärkt werden.

Kristallkraft No2

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Wie kann man Durchfall beim Pferd vorbeugen?

iele Ursachen von Durchfall kann man im Vorfeld bereits abstellen. Es ist wichtig, auf einwandfreie Futterqualität zu achten und plötzliche Futterumstellungen zu vermeiden.


Um die Darmflora dauerhaft zu schützen und eine Giftansammlung durch Umweltgifte im Körper zu vermeiden, solltest Du Deine Pferde zweimal pro Jahr zur Fellwechselzeit entgiften. Wir empfehlen im Frühjahr und Herbst eine Kur mit Kristallkraft No1, bei Bedarf in Kombination mit Kristallkraft No2 zu machen. Zusätzlich wird durch die regelmäßige Entgiftung das Immunsystem dauerhaft gestärkt.

Eine regelmäßige Zahnkontrolle einmal jährlich sollte selbstverständlich sein.

Kommt der Durchfall des Pferdes überwiegend vor, wenn sich das Pferd aufregt, kann man auch hier gut vorbeugend eingreifen. Es gibt spezielle Nervenkräuter (wie in Kristallkraft Mental Balance), die den Pferden in diesen Situationen helfen, gelassener zu bleiben. Da unter Stress vermehrt Magensäure gebildet wird, die die Magenwand angreift, sollte bei leicht erregbaren Pferden immer auch an den Schutz des Magens (z.B. durch Kristallkraft Coolly) gedacht werden.

Fazit:

Als Durchfall bezeichnet man alle Abnormalitäten der Pferdeäppel, die zu einem weicheren bis flüssigen Kot führen. Da die Ursachen vielfältig sind, ist eine genaue Analyse der Umstände notwendig. Die Behandlung des Akutzustandes erfolgt zunächst symptomatisch. Es muss versucht werden, die Ursache zu erforschen und diese möglichst abzustellen. Wichtig ist immer, die Darmflora und das Immunsystem zu stärken, damit das Pferd mit außergewöhnlichen Belastungen besser zurecht kommt. Eine schnelle und natürliche Lösung ist die Kombination aus Kristallkraft No1 und No2, einfach täglich unters Futter gemischt.

Quellenangabe:


1. Vgl. Hecht, Prof. Dr. Karl (2015): „Ökologisch saubere Naturprodukte“. In: OM & Ernährung, Nr. 152, F28
2. Hecht, Prof. Dr. Karl (2015): „Ökologisch saubere Naturprodukte“. In: OM & Ernährung, Nr. 152, F25

Weitere Literatur:
Hecht, K.; E. N. Hecht-Savoley (2005, 2008): Naturmineralien, Regulation, Gesundheit. Schibri-Verlag, Berlin, Milow, 1. und 2. Auflage, ISBN 3-937895-05-1
Hecht, K.; E. Hecht-Savoley (2008): Klinoptilolith-Zeolith - Siliziummineralien und Gesundheit. Spurbuch Verlag, Baunach; 2. Auflage 2010, 3. Auflage 2011. ISBN 987-3-88778-322-8

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