Wenn dein Pferd zu viele Kohlenhydrate aufnimmt – etwa durch zuckerreiches Weidegras – schießt der Insulinspiegel in die Höhe. Bei Pferden mit einer Stoffwechselstörung wie EMS fällt diese Reaktion besonders stark aus. Ist die Insulinkonzentration im Blut dauerhaft zu hoch, wirkt sich das direkt auf die Huflederhaut aus: Insulin "verwechselt" dort quasi den Anschluss und dockt an Rezeptoren an, die eigentlich für einen anderen Botenstoff gedacht sind. Das bringt die Zellen in der Huflederhaut dazu, sich unkontrolliert zu vermehren – etwas, das im gesunden Huf praktisch nicht passiert. Durch dieses fehlgeleitete Wachstum lockert sich die feine Verzahnung, mit der das Hufbein normalerweise fest in der Hornkapsel verankert ist. Unter dem Gewicht des Pferdes kann sich dieses geschwächte Gewebe dann dehnen oder ablösen – die Folge sind Schmerzen, Entzündung und im schlimmsten Fall eine Rotation oder Absenkung des Hufbeins. Wichtig zu wissen: Anders als früher angenommen, sind hier keine Bakteriengifte oder eine Übersäuerung des Darms im Spiel. Nach heutigem Forschungsstand wird dieser Vorgang in erster Linie durch das überschüssige Insulin ausgelöst.
Hi, ich bin Stefanie Schünhoff
Ambitionierte Freizeitreiterin
Inhaltsverzeichnis
Hufrehe bei Pferden - Ursachen erkennen und behandeln
Natürlich wünschen wir uns alle, dass es unser Pferd nie erwischt, denn Hufrehe ist die wohl gefürchtetste, tückischste Erkrankung und gleichzeitig die zweithäufigste Todesursache bei Pferden. Eigentlich ist Hufrehe beim Pferd keine Krankheit im klassischen Sinn, sondern ein vielschichtiges Symptombild, welches durch ein Zusammenkommen verschiedener Ursachen entsteht.
Wie entsteht Hufrehe beim Pferd (Laminitis)?
Was ist Hufrehe? Der Name kommt von dem Wort „Räh“, was so viel bedeutet wie steif. Faktisch ist die Hufrehe beim Pferd eine Entzündung der Huflederhaut, die nicht durch das Eindringen von Bakterien von außen entsteht, sondern durch entzündliche Prozesse im Huf selbst. Entzündungsprozesse fordern Raum. Der Huf kann sich jedoch nur bedingt weiten, daher entsteht ein hoher Druck. Dieser verursacht unerträgliche Schmerzen für das Pferd. Bei Nichtbehandlung kommt es im weiteren Verlauf zur Absenkung oder zur Rotation des Hufbeins und zum Hufrehe-Durchbruch des Hufbeins durch die Sohle.
Hufrehe beim Pferd behandeln
Was viele nicht wissen
Der Großteil aller Hufrehe-Fälle – Fachleute gehen inzwischen von über 90 % aus – entsteht nicht durch Bakteriengifte im Darm, sondern durch eine gestörte Insulinregulation. Die Fachwelt spricht heute von Hyperinsulinämie-assoziierter Hufrehe (HAL), ein Begriff, der die frühere Bezeichnung „weidebedingte Hufrehe" abgelöst hat. Meist steckt bereits ein Equines Metabolisches Syndrom (EMS) oder Cushing (PPID) im Pferd, und die Weide liefert nur noch den entscheidenden Anstoß.
Was genau im Huf passiert
Hufrehe: Ursachen sind vielseitig
Die stoffwechselbedingte Hufrehe (HAL – Hyperinsulinämie-assoziierte Hufrehe)
Dies ist heute die mit Abstand häufigste Form der Hufrehe und wird durch die Ernährung getriggert.
Futterrehe:
Nimmt dein Pferd zu viele leicht verdauliche Kohlenhydrate auf – etwa durch zuckerreiches Weidegras im Frühjahr und Sommer oder zu viel Kraftfutter – schießen Blutzucker und Insulin steil nach oben. Ist dein Pferd bereits insulindysreguliert (meist im Rahmen von EMS), schädigt genau dieser Insulin-Peak die empfindlichen Huflamellen. Das ist der heute wissenschaftlich am besten belegte Weg zur Futterrehe – nicht das Bakteriensterben im Dickdarm, das früher dafür verantwortlich gemacht wurde. Besonders gefährdet sind „leichtfuttrige" Rassen, übergewichtige Pferde und Bewegungsmuffel.
Die toxische Hufrehe beim Pferd
Hier stecken tatsächlich Bakteriengifte dahinter: Durch massenhaftes Bakteriensterben im Darm oder in anderen Körperregionen, welches durch Verdauungsprobleme, Medikamente, eine Kolik oder eine Infektion entstehen kann, gelangen sogenannte Endotoxine über eine geschädigte Schleimhaut in den Blutkreislauf und damit auch in den Huf. Das sind giftige Substanzen, die normalerweise von bestimmten Bakterien produziert werden. Eine toxische Hufrehe betrifft immer alle 4 Hufe des Pferdes, denn die Toxine unterscheiden nicht zwischen Vorder- und Hinterhufen. Dabei werden die sehr feinen Blutgefäße im Inneren des Hufes geschädigt.
Geburtsrehe:
Vergiftungsrehe:
Vergiftungsrehe bei Pferden ist eine weitere Form der Hufrehe, die durch die Aufnahme toxischer Substanzen verursacht wird. Diese können aus verschiedenen Quellen stammen, einschließlich giftiger Pflanzen, Medikamenten wie bestimmten Impfungen und Wurmkuren, oder anderen toxischen Stoffen, die versehentlich von den Pferden aufgenommen werden.
Medikamentenrehe:
Medikamentenrehe ist eine Form der Hufrehe bei Pferden, die durch die Verabreichung bestimmter Medikamente ausgelöst werden kann. Besonders bekannt ist, dass kortisonhaltige Medikamente und einige Antibiotika die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung einer Hufrehe beim Pferd erhöhen können. Obwohl Kortikosteroide in vielen Fällen lebensrettend sein können, ist bekannt, dass eine langfristige oder hochdosierte Verwendung von Kortikosteroiden das Risiko erhöht. Dies ist auf die Wirkung dieser Medikamente auf den Stoffwechsel und die Blutzirkulation im Körper zurückzuführen. Einige Antibiotika können ebenfalls Hufrehe auslösen, insbesondere wenn sie die normale Darmflora stören. Eine gestörte Darmflora kann die Überwucherung von Bakterien begünstigen.
Kolikbedingte Rehe:
Kolikbedingte Rehe:
Bei einer schweren Kolik kann es zu einer Veränderung der Durchblutung und einer Beschädigung der Darmwand kommen. Wenn der Darm beschädigt ist, können Bakterien und ihre Toxine, insbesondere Endotoxine, leichter durch die Darmwand in den Blutkreislauf gelangen. Sie können eine starke systemische Entzündungsreaktion im Körper auslösen, die auch die Blutgefäße in den Hufen betrifft. Sie verursachen eine Verengung der Blutgefäße und eine Beeinträchtigung der Blutzirkulation im Huf, was zu Entzündungen, Schwellungen, Schmerzen und in schweren Fällen zu einer Trennung der Hufstrukturen führen kann.
Die mechanische Hufrehe beim Pferd
Die Huflederhaut kann sich auch durch mechanische Reize entzünden. Hat dein Pferd „nur“ auf einem oder zwei Hufen Hufrehe, liegt die Ursache im mechanischen Bereich.
Hufrehe und Stoffwechsel sind eng verbunden
Die Hufe des Pferdes sind ein wichtiges Stoffwechselorgan. Bei jedem Schritt, den das Pferd geht, weitet sich der Huf und zieht sich anschließend wieder zusammen. Ähnlich wie ein Herz pumpen die Hufe das Blut durch den Körper des Pferdes. Auch Stoffwechselschwankungen hinterlassen im Hufhorn ihre Spuren. Etwa in Form von Nährstoffeinlagerungen im nachwachsenden Keratin. Deshalb lassen sich auch deutliche Stoffwechselereignisse oft an Verfärbungen oder Ringen im nachwachsenden Hufhorn ablesen.
Hufrehe beim Pferd wird sehr häufig als Folgekrankheit einer Stoffwechselerkrankung wie EMS oder Cushing diagnostiziert – und zwar in der überwiegenden Mehrheit aller Fälle. Was war zuerst da? Diese Frage stellt sich heute so nicht mehr: Die Insulin-Dysregulation ist in aller Regel der Ausgangspunkt, nicht die Folge. Wird bei deinem Pferd EMS oder Cushing diagnostiziert, behalte die Hufsituation deshalb unbedingt im Blick – auch wenn noch nichts zu sehen ist.
Diese Erkenntnis verändert auch den Blick auf die Fütterung: Der eigentliche Hebel liegt beim gesamten Stoffwechsel deines Pferdes und der wird heute anders belastet als früher. Unsere Pferde sind wahre Kraftpakete, doch ihr heutiges Lebensumfeld unterscheidet sich stark von ihrer ursprünglichen Natur. Zu reichhaltiges, zuckerreiches Futter bei gleichzeitig zu wenig Bewegung fordert den Insulinstoffwechsel besonders heraus – genau die Kombination, die eine bestehende Insulin-Dysregulation verstärken kann. Eine bewusste, nährstoffreiche Fütterung mit Blick auf Zucker- und Stärkegehalt ist deshalb so wichtig, um den Stoffwechsel deines Pferdes langfristig zu entlasten.
Wie erkennt man Hufrehe? Symptome im akuten Fall:
- Warme Hufe
- Das Pferd schwitzt
- Kronrand geschwollen
- Verstärktes Pulsieren an der hinteren Seite der Fessel kann ertastet werden
- Steife Bewegungen des Pferdes
- Auffällige Schonhaltung
- Schnelleres Atmen
- Temperatur kann erhöht sein
- Erhöhter Puls
- Unruhiges Verhalten
- Das Pferd legt sich hin
- Sichtbar starke Schmerzen
Was tun bei Hufrehe? Sofortmaßnahmen
Hufrehe beim Pferd erkennen und schnell handeln sind die wichtigsten ersten Schritte. Rufe so schnell wie möglich den Tierarzt. Stelle dein Pferd auf einen weichen Untergrund, damit es keine unnötig starken Schmerzen hat. Kühle die betroffenen Hufe mit eiskaltem Wasser. Das verzögert das Fortschreiten der Entzündung und wirkt schmerzlindernd. Die weitere Therapie stimmst du mit dem Tierarzt deines Vertrauens und mit dem Hufschmied oder Hufexperten ab.
Hufrehe beim Pferd: Die richtige Therapie
Innerlich:
Der Tierarzt wird in der Regel eine medikamentöse Behandlung zur Durchblutungsförderung einleiten und dein Pferd, wenn nötig, mit Schmerzmitteln behandeln. Auch homöopathische Arzneien können begleitend gegeben werden. Hier kann ein klassischer Homöopath das passende Mittel empfehlen. Bei der toxischen Hufrehe (z. B. infolge einer Kolik oder Geburtsrehe) können begleitend auch Kräuter zur Unterstützung von Leber und Nieren (z. B. Löwenzahn, Goldrute) sinnvoll sein, sowie entgiftende Maßnahmen. Steht dagegen eine Insulin-Dysregulation im Vordergrund, liegt der wichtigste Hebel in Gewichtsmanagement, reduzierter Zucker-/Stärkezufuhr und der tierärztlichen Einstellung von EMS bzw. Cushing. Um zu beurteilen, wie groß der Schaden im Huf ist, können Röntgenbilder gemacht werden. Auf den Bildern, die im Rahmen einer radiologischen Untersuchung des Pferdehufs aufgenommen wurden, kann man detailliert erkennen, ob sich das Hufbein evtl. abgesenkt hat oder ob die Hufbeinspitze nach unten rotiert ist.
Äußerlich:
Das wichtigste ist eine korrekte Hufbearbeitung. Damit der Hufmechanismus wieder funktioniert, muss das Hufbein (sofern es rotiert ist) wieder parallel zum Boden gebracht werden. Um dem Pferd anfänglich das Laufen zu erleichtern, kann man den Huf mit Schafwolle auspolstern. Diese dämpft beim Laufen und klimatisiert gut. Die Wolle kann unter einem Hufverband oder im Hufschuh verwendet werden. Man kann den kompletten Huf auch in eine Babywindel packen und diese mit Gewebeband fixieren, um den Belastungsschmerz zu reduzieren. Da jeder Verband oder auch Hufschuh den Hufmechanismus stört, sollten die Hufe nur in der sehr schmerzhaften Phase eingepackt werden. Wichtig ist es, das Pferd bei allen Maßnahmen sehr genau im Blick zu behalten.
Blutegeltherapie
Es gibt zahlreiche Berichte zu positiven Auswirkungen von Blutegeln für Hufrehe bei Pferden. Auch wenn die Wirksamkeit wissenschaftlich nicht anerkannt ist, könnte diese ganzheitliche Therapie in Betracht gezogen werden. Halte dafür unbedingt Rücksprache mit einem Profi.
Ernährungsphysiologische Unterstützung mit Kristallkraft No2
Kristallkraft No2 basiert auf sedimentärem Klinoptilolith, wertvollen Bitterkräutern wie Klettenwurzel und Löwenzahnwurzel sowie einem speziellen Hefezellwandextrakt (Mannanoligosaccharide, kurz: MOS). Während der Darmpassage kann Klinoptilolith unerwünschte Stoffe binden und sie auf natürlichem Weg über den Verdauungstrakt ausscheiden. Gleichzeitig bleiben für dein Pferd wichtige Mineralstoffe, Proteine und Vitamine erhalten. Der enthaltene Hefezellwandextrakt (MOS) kann die Entwicklung einer gesunden Darmflora ernährungsphysiologisch unterstützen, weil es die Ansiedlung guter, nützlicher Darmbakterien fördert.
No2 kann den Insulinstoffwechsel selbst nicht regulieren – das bleibt Aufgabe von Diagnose und Management durch deinen Tierarzt. Es kann aber eine sinnvolle Ergänzung sein, um Darm und Stoffwechsel insgesamt zu entlasten und so einen Baustein für das Gesamtwohlbefinden deines Pferdes zu liefern, gerade in Zeiten erhöhter Stoffwechselbelastung wie der Weidezeit.
Unsere herzliche Empfehlung
Kristallkraft No2 ist für jedes Pferd geeignet und kann den täglichen Speiseplan deines Pferdes bereichern. Insbesondere in Zeiten erhöhter Belastung kannst du dein Pferd vorsorglich mit einem Sack No2 unterstützen. Es kann sowohl für einen kürzeren Zeitraum in erhöhter Menge, als auch in kleinen Mengen täglich gefüttert werden.
Besonders wertvoll als Ergänzung für Pferde mit besonderen Bedürfnissen im Bereich:
- Nährstoffaufnahme und Verdauung
- Immunsystem
- Darmpflege
- Zahlreiche Berichte unserer Kunden bestätigen dies.
Wenn du Fragen zur individuellen Anwendung bei deinem Pferd hast, kontaktiere unsere kompetenten und verständnisvollen Pferdeexpert:innen.
Hufrehe beim Pferd im chronischen Verlauf
Die chronische Rehe ist das Ergebnis einer unbemerkten, schleichenden Hufrehe oder von mehreren Hufreheschüben und äußert sich durch eine Hufbeinrotation (Fehlstellung) oder Absenkung des Hufbeins. Die äußerliche Deformierung des Hufes ist im Laufe der Zeit deutlich zu erkennen. Auch hier ist eine Behandlung durch den Tiermediziner unabdingbar. Eine sorgfältige Diagnose anhand von Röntgenbildern oder computertomografischen Bildern der Hufe ist unbedingt notwendig. Die Behandlung ist sehr langwierig und erfordert eine professionelle Bearbeitung durch einen Hufexperten. Der Huf muss meist radikal korrigiert und dann über einen längeren Zeitraum, in sehr kurzen Intervallen, nachbearbeitet werden. Einen chronischen Verlauf kannst du verhindern, indem du im akuten Stadium konsequent handelst, die Ursachen behandelst und so weitere Reheschübe verhinderst.
Schleichende Hufrehe: Symptome bleiben oft lange unbemerkt
Verläuft die Hufrehe schleichend, ist zunächst schwer zu sagen, was dem Pferd nun wirklich fehlt. Erste Anzeichen können Lustlosigkeit bei der Arbeit, Vermeidung von unebenen Böden und anfänglich vorsichtige Bewegungen sein, bis es sich eingelaufen hat. Beobachte dein Pferd! Auch wenn das Hufrehe-Anfangsstadium nicht immer eindeutig identifizierbar ist, so folgen zu späteren Zeitpunkten weitere Anzeichen.
Hufrehe vorbeugen: Prophylaxe
Welches Mineralfutter bei Hufrehe?
Versorge dein Pferd mit den erforderlichen Vitaminen, angepasst an seine individuelle Leistung. Füttere nicht zu viel durcheinander! Gehe den Futterwechsel im Frühjahr und Herbst langsam an, damit sich die Darmflora deines Pferdes an die Futterumstellung anpassen kann. So verhinderst du auch Stoffwechselstörungen.
Fazit:
Hufrehe ist eine schmerzhafte Entzündung der Huflederhaut des Pferdes. Du erkennst sie an auffälliger Schonhaltung deines Pferdes, warmen und fühligen Hufen und deutlichem Pulsieren an der hinteren Seite der Fessel. Die Konsultation des Tierarztes ist unbedingt notwendig. Ist Hufrehe heilbar? Der akute Reheschub ist bei sofortiger Behandlung gut und auch relativ schnell heilbar. Die chronische Hufrehe bei Pferden erfordert deutlich aufwendigere Maßnahmen und die Heilungsdauer ist entsprechend länger.
Was viele nicht wissen: Hinter der häufigsten Hufrehe-Form – der Hyperinsulinämie-assoziierten Hufrehe (HAL) – steckt meist eine bereits bestehende Stoffwechselstörung wie EMS oder Cushing, ausgelöst durch Insulin und nicht durch Bakteriengifte. Vorbeugend sollte deshalb unbedingt Übergewicht beim Pferd vermieden werden. Das Futter sollte an die Bewegungsintensität des Pferdes angepasst sein und weder zu viel Zucker noch zu viel Stärke enthalten. Besonders wichtig ist die ordentliche Hufbearbeitung, die korrekte Stellung der Hufe und ein funktionierender Hufmechanismus. Wichtig ist auch regelmäßige Bewegung und ausreichend Raufutter für eine funktionierende Verdauung. Stoffwechselunterstützung und Darmpflege sind weitere Bausteine für eine nachhaltige Prophylaxe.




