Weidezeit
Sicher auf die Weide
Wie du dein Pferd gut durch die ersten Wochen der Weidesaison bringst – und was dabei wirklich zählt.
Weidebeginn

Der erste Weidegang des Jahres ist einer der kritischsten Momente in der Pferdehaltung

Kaum zeigt sich das erste Grün auf den Weiden, ist die Vorfreude groß – bei den Pferden und bei uns. Weidegang ist artgerecht, gut für die Bewegung und ein echter Stimmungsaufheller nach den langen Wintermonaten im Stall.


Aber der Übergang von Heu auf frisches Gras ist für den Pferdekörper keine Kleinigkeit. Frühjahrsgras unterscheidet sich in seiner Zusammensetzung grundlegend von dem, woran sich der Darm deines Pferdes über den Winter gewöhnt hat. Es ist rohfaserarm, wasser- und eiweißreich – und enthält im Frühjahr besonders viel Fruktan.


Fruktane sind wasserlösliche Zucker, die die Pflanze als Energiespeicher anlegt. Ihr Gehalt im Gras schwankt täglich: je nach Temperatur, Sonneneinstrahlung und Wachstumstempo. Nach frostigen Nächten, wenn das Wachstum stockt aber die Sonne scheint, ist der Fruktangehalt besonders hoch – und damit die Belastung für den Pferdedarm am größten.

„Ich dachte immer, Anweiden heißt einfach: langsam steigern. Dass da so viel mehr dahintersteckt, hat mich überrascht."

Was passiert, wenn die Umstellung zu schnell geht

❌ Durchfall oder breiige Pferdeäpfel
❌ Blähungen und aufgeblähter Bauch
❌ Kotwasser
❌ Unruhe und Kolikanzeichen
❌ Warme Hufe oder verstärkter Hufpuls
❌ Angelaufene Beine
❌ Verhärteter Mähnenkamm
❌ Leistungsabfall und Antriebslosigkeit

☝🏻 Drei Dinge, die du jetzt für deinen Weidebeginn tun kannst

Einfache Maßnahmen für einen sicheren Weideeinstieg:
🌿
Langsam steigern – mit Heu vorbeladen. Starte mit 15–20 Minuten täglich. Lass dein Pferd vor dem Weidegang immer mit Heu satt werden. Steigere die Weidezeit über mindestens vier Wochen schrittweise.
☀️
Wetter und Tageszeit beachten. Nach frostigen Nächten ist der Fruktangehalt am Morgen besonders hoch. An solchen Tagen den Weidegang auf den Nachmittag verschieben oder kürzer halten.
🐎
Bewegung fördern – Entwurmung nicht parallel planen. Regelmäßige Bewegung unterstützt die Verdauungstätigkeit. Entwurmung und Weidebeginn möglichst zeitlich trennen – beide Ereignisse zusammen sind eine doppelte Belastung für Leber und Darmflora.
Prio 1 – Darmflora & Entgiftung

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Kristallkraft No2 – Entgiftung Plus
Basierend auf natürlichem Klinoptilolith, Mannan-Oligosacchariden (MOS) und ausgewählten Bitterkräutern. Kann im Rahmen einer ausgewogenen Fütterung dazu beitragen, ein ausgeglichenes Darmmilieu zu erhalten und die natürlichen Ausscheidungsprozesse zu begleiten. Empfehlung: 1–2 Wochen vor Weidebeginn beginnen. Melassefrei. Dopingfrei.

Unser Anweideplan

Schritt für Schritt ins frische Gras – damit Darm und Stoffwechsel deines Pferdes sicher mitmachen.
Hinweis: Dieser Zeitplan setzt voraus, dass die Temperaturen in der Nacht und am Tage nicht zu tief sinken.

Warum Darm und Mineralstoffversorgung zusammen gedacht werden sollten

❌ Stumpfes, glanzloses Fell trotz Weidegang
❌ Ungleichmäßiger Fellwechsel
❌ Anfälligkeit in der Übergangszeit
❌ Brüchige Hufe oder langsames Hufwachstum
❌ Kotwasser oder wechselnde Kotbeschaffenheit
❌ Nervosität oder Unausgeglichenheit

☝🏻 Zwei Stellschrauben, die beim Weidebeginn oft übersehen werden

Frisches Weidegras verändert nicht nur die Verdauung – es verschiebt auch die gesamte Nährstoffbalance. Zwei Bereiche, die du im Blick behalten solltest:
🌱
Darmflora gezielt begleiten. Der Wechsel von Heu auf frisches Gras verändert das Milieu im Darm grundlegend. Eine gezielte Fütterung, die die natürliche Darmflora berücksichtigt, kann den Organismus in dieser Phase sinnvoll unterstützen – besonders in den ersten vier bis sechs Wochen.
⚖️
Mineralstoffversorgung anpassen. Frühjahrsgras enthält andere Mineralstoffverhältnisse als Heu. Zink, Selen und Kupfer sind im jungen Gras oft unterrepräsentiert. Eine bedarfsgerechte Ergänzung kann dazu beitragen, die normale Versorgung in der Übergangsphase aufrechtzuerhalten.
🔄
Nicht abwarten, sondern vorsorglich starten. Viele Pferdehalterinnen beginnen erst mit der Anpassung, wenn bereits erste Anzeichen sichtbar sind. Sinnvoller ist es, die Fütterung bereits ein bis zwei Wochen vor dem geplanten Weidebeginn umzustellen.
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Darmflora und Mineralstoffversorgung kombiniert – gezielt abgestimmt für den Weideeinstieg im Frühjahr. Aufeinander abgestimmt. Einfach zu dosieren. Für einen ruhigen Start in die Weidesaison.

☝🏻 So behältst du die Mineralstoffversorgung in der Weidesaison im Griff

Frisches Weidegras liefert viel Energie – aber nicht automatisch alle Mineralstoffe, die dein Pferd braucht. Drei Punkte, auf die du achten kannst:
🌱
Weidegras ist kein Ersatz für eine gezielte Mineralversorgung. Junges Gras ist reich an Kalium, Eiweiß und Zucker, während der Anteil an wichtigen Spurenelementen oft aus dem Gleichgewicht gerät. Ein Ungleichgewicht, das sich besonders in den ersten Wochen der Weidesaison einschleichen kann – und sich häufig erst mit Verzögerung zeigt.
🐴
Beobachte Haut, Fell und Hufe. Veränderungen an Haut, Fell und Hufqualität können Hinweise darauf sein, dass die Versorgungslage nicht optimal ist. Gerade in Kombination mit dem Fellwechsel im Frühjahr steigt der Bedarf an bestimmten Spurenelementen.
🌾
Natürliche Quellen bevorzugen. Mineralfutter ist nicht gleich Mineralfutter. Natürlich gebundene Mineralstoffe aus Meeresalgen, Bierhefe oder Kräutermischungen gelten als gut bioverfügbar und lassen sich leicht in die tägliche Fütterung integrieren.
Prio 2 – Mineralstoffversorgung

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Kristallkraft TheMineral – Mineralische Basisversorgung
Frisches Weidegras verändert die Nährstoffzusammensetzung im Futter grundlegend. TheMineral liefert ein breites Spektrum an Mineralstoffen und Spurenelementen aus rein natürlichen Zutaten und kann im Rahmen einer ausgewogenen Fütterung zur normalen Versorgung in der Umstellungsphase beitragen. Ohne künstliche Zusatzstoffe. Dopingfrei.

☝🏻 So bereitest du den Bewegungsapparat deines Pferdes auf die Weidesaison vor

Nach Monaten mit eingeschränktem Auslauf auf kleinen Paddocks oder kleine Wisenstücken kommt beim ersten Weidegang im Frühling oft alles zusammen: weiches Terrain, ungewohnte Bewegungsmuster und ein Bewegungsdrang, der sich den ganzen Winter aufgestaut hat. Die Folge kennen viele Pferdemenschen: die ersten freudigen Bocksprünge, ein explosives Losga­lop­pieren – und ein Bewegungsapparat, der plötzlich Vollgas geben will. Damit er diesen Kräften auch standhält, kannst du dein Pferd unterstützen.
🐎
Bewegung schrittweise aufbauen. Gerade bei Pferden, die im Winter wenig Auslauf hatten, ist ein strukturierter Bewegungsaufbau sinnvoll. Kurze, kontrollierte Einheiten am Anfang schonen den Bandapparat und geben Muskeln und Sehnen Zeit zur Anpassung.
🏋️
Aufwärmphasen ernst nehmen. Im Schritt beginnen, langsam steigern. Kalte Muskulatur und unaufgewärmte Gelenke sind anfälliger für Überlastung. Das gilt besonders an kühlen Frühlingsmorgen, wenn dein Pferd direkt von der Box auf die Koppel kommt.
🦴
Gelenkunterstützung in die Fütterung integrieren. Eine ausgewogene Fütterung, die den Bewegungsapparat berücksichtigt, kann dazu beitragen, die normalen Gelenkfunktionen in Phasen erhöhter Belastung zu erhalten. Besonders wertvoll für ältere Pferde oder solche mit bewegungsintensiver Vergangenheit.
🚧
Mögliche Verletzungsquellen ausschalten. Kontrolliere vor dem ersten Weidegang deine Wiese auf Löcher, Unebenheiten und andere mögliche Verletzungsquellen und beseitige diese. Auch die Zäune sollten intakt und gut sichtbar für dein Pferd sein.
Prio 3 – Bewegungsstart

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Kristallkraft Move – Natürliche Gelenknahrung
Mit dem Weidebeginn steigt die Bewegung – oft sprunghaft. Move kann im Rahmen einer ausgewogenen Fütterung dazu beitragen, die Gelenke in aktiven Phasen zu unterstützen. Besonders wertvoll für Pferde, die die Wintermonate mit wenig Auslauf verbracht haben. Dopingfrei.

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Wir beraten dich gerne kostenlos und erstellen mit dir einen individuellen Fütterungsplan für dein Pferd. Sprich mit unserem Expert:innen-Team:

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"Dank Kristallkraft No2 meistert mein Fjordpferd die Weidesaison und das Anweiden zum ersten Mal seit drei Jahren ohne Durchfall und nahezu ohne Kotwasser."
Inga D.
"Dank TheMineral lässt sich meine Rehe-Stute trotz striktem Weideverzicht und EMS-Diagnose bedarfsgerecht versorgen und bleibt als Freizeitpferd voll belastbar."
Dorothea E.
"Trotz schwerer Arthrose nach einem Weideunfall ermöglicht Move meinem Isländer wieder lebensfrohe Galoppsprünge auf der Koppel."
Sabine B.

Hast du noch Fragen?

Die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Anweiden.
Empfohlen wird ein Grasbewuchs von mindestens 20–25 cm – bei dieser Länge ist der Fruktangehalt in der Regel niedriger und der Rohfaseranteil höher. Traditionell fällt das in die Zeit zwischen Ende April und Anfang Mai. Starte mit 15–20 Minuten täglich und steigere die Weidezeit über mindestens vier Wochen schrittweise.

Im Frühjahr wächst Gras besonders schnell und enthält entsprechend viel Fruktan – einen Zuckerspeicherstoff der Pflanze. Der Fruktangehalt schwankt täglich je nach Temperatur und Sonneneinstrahlung. Wenn es sonnig, aber noch zu kalt für Pflanzenwachstum ist, wird Fruktan gespeichert ohne verbraucht zu werden. Der Darm des Pferdes muss sich erst auf diese neue Nahrungsgrundlage einstellen.

Wir empfehlen, No2 bereits 1–2 Wochen vor dem geplanten Weidebeginn in die Fütterung zu integrieren. So hat der Darm Zeit, sich vorzubereiten, bevor die eigentliche Umstellung beginnt. Während der gesamten Anweidezeit kannst du No2 weiter füttern.

Wenn möglich, empfehlen wir, die beiden Ereignisse zeitlich zu trennen. Wenn das nicht geht, ist eine besonders behutsame Anweidestrategie und eine schrittweise Steigerung der Weidezeit sinnvoll. Im Zweifel besprich das Timing mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt.

Starte mit nur 5–10 Minuten täglich und steigere sehr vorsichtig. Ein Weidekorb oder Maulkorb kann helfen, die Futteraufnahme zu begrenzen. Beobachte dein Pferd täglich – warme Hufe oder Unruhe sind Zeichen, die du ernst nehmen solltest.
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Nadine Nitsche Pferd

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